Das VAKOG-Modell einfach erklärt

Bevor die äußeren Reize durch unsere individuellen Filter aus Vorerfahrungen und Veranlagung laufen, müssen sie zunächst durch unsere fünf Sinneskanäle aufgenommen werden: sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken. Wir nehmen von 16.000 Sinneseindrücken nur 16 bewusst wahr. Der Rest bleibt unbewusst (O’Connor, 2015).

Bewusste sowie unbewusste Eindrücke nehmen wir über unterschiedliche Sinneskanäle bzw. „Repräsentationssysteme“ wahr. Die fünf Sinneskanäle werden in der Tradition des NLP mit dem Akronym VAKOG abgekürzt:

Landschaft und Landkarte

Das, was da draußen ist, ist nicht das, was wir erleben. Die Umwelt wird in der Tradition des NLP (neurolinguistische Prozessarbeit) auch als Landschaft (eng. Territory) bezeichnet und unser gefiltertes Erleben als Landkarte (engl. Map) (siehe Abbildung 11: Landschaft, Landkarte, VAKOG und Filter).

Der Ingenieur und Autor Alfred Korzybski sagte darüber:

„The Map is not the Territory.“

Wir reagieren also nicht auf die Wirklichkeit, sondern auf unsere Interpretation der Wirklichkeit. Im Umgang mit anderen Menschen bedeutet das, wie bereits weiter oben angedeutet, dass wir nicht auf eine Person reagieren, sondern auf unsere Personifikation (Begriff von Lucas Derks) dieser Person. Wir reagieren auf unsere Bedeutungszuweisung zum Verhalten einer anderen Person. Diese kann von der Bedeutung abweichen, die eine Person ihrem eigenen Verhalten gibt (O’Connor, 2015).

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